Mehr Abiturienten im Kfz-Gewerbe
Die Neuordnung des Berufs vom früheren Kfz-Mechaniker zum Mechatroniker steigert damit offensichtlich die Akzeptanz für eine Lehre bei Abiturienten. Dies war auch ein Ziel der Ausbildungsoffensive der Branche in 2003, so Rolf Leuchtenberger, Präsident des Deutschen Kfz-Gewerbes.
Der neue Beruf des Kfz-Mechatronikers stelle hohe Anforderungen an die Lehrstellenbewerber. Die schnelle Weiterentwicklung in der Fahrzeugtechnik und das Zusammenspiel von Elektrotechnik und Mechanik verlange eine umfassende Vorbildung. Die bisherigen Eingangsqualifikationen reichten nicht mehr aus. Deshalb wende man sich zunehmend auch an Abiturienten und Realschüler.
Das Kfz-Gewerbe werde sich auch weiterhin dem steigenden Wettbewerb um qualifizierte Lehrlinge stellen. Strategische Berufsbildungsarbeit als Unterstützung für Unternehmer bildete hier einen Baustein der Nachwuchsförderung. Dazu gehörten Leitfäden zur Bewerberauswahl, Materialien zum Betriebspraktikum, Broschüren zu den einzelnen Ausbildungsberufen sowie ein Internetprogramm für Jugendliche. Letzte Änderung: 11.03.2004
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Service-Qualität ist ihren Preis wert
- Designschutz ist Produktmonopol
- Kfz-Gewerbe wehrt sich gegen Mummert-Studie
- Fahrsicherheit durch ESP
- Technik und Aufklärung machen Verkehr sicherer


