Mehr Fertigungstiefe für Beschäftigung und Innovation

Prof. Martin Winterkorn Foto. Bild: UnitedPictures
Prof. Martin Winterkorn Foto. Bild: UnitedPictures
VW-Chef Martin Winterkorn ist ganz sicher: Alle Vorgänger des neuen Polo waren Kleinwagen, aber der neue wird Maßstäbe setzen. In einem Interview mit dem Branchen-Informationsdienst "PS-Automobilreport" sagte Winterkorn: "Der neue 1,2-Liter-Turbo-FSI ist ein Hightech-Motor. Gepaart mit einem Doppelkupplungsgetriebe ist das etwas, was Sie sonst nirgendwo finden. Deswegen sehe ich im Polo eine neue Klasse."

Auch der Polo bietet ein Bespiel dafür, wie Volkswagen nicht mehr zugunsten der Zulieferer auf Fertigungstiefe verzichtet. Man habe immer wieder versucht, zusammen mit Mitarbeitern im Motoren-, Getriebe-, Lenkungs- oder Achsenbau innovative kostengünstige Lösungen für die Produkte zu finden, um nicht zuletzt auch Arbeitsplätze zu sichern, sagt Winterkorn. "Natürlich auch, um unseren Technologievorsprung zu wahren." Als Beispiel nennt er die elektromechanische Lenkung, ein Hightech-Bauteil, das zusammen mit ZF entwickelt worden sei und nun in Braunschweig gefertigt werde. "Wir haben jetzt eine kostengünstige elektromechanische Lenkung, die viele Features erlaubt, etwa den Einparkassistenten, den Rückfahrassistenten und manches mehr. Unsere Fertigungstiefe sichert nicht allein Beschäftigung, sie sichert auch Innovation" (ar/Sm) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 14.05.2009









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