Mercedes-Benz baut die letzten SLR
Mercedes-Benz SLR McLaren Stirling Moss (vorne), 300 SLR (hinten), SLR Coup, SLR 722 Edition, SLR Roadster und SLR Roadster 722 S.
SLR steht für die drei Begriffe "sportlich", "leicht" und "Rennsport". Den Schlusstrich zieht nach je zwei Coupé- und Roadstermodellen der SLR Stirling Moss, der auf 75 Exemplare limitiert ist und an den 300 SLR erinnern soll. Der 5,5-Liter-V8-Kompressormotor leistet 478 kW / 650 PS und beschleunigt den Supersportwagen in weniger als 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h. Es handelt sich damit um das schnellste offene Serienauto der Welt.
Das SLR-Projekt war von Beginn an zeitlich begrenzt und als limitierte Auflage konzipiert worden. Gebaut wurden die Fahrzeuge in den Formel-1-Hallen von McLaren in Woking.
Der SLR-Mythos entstand 1955, als Rudolf Uhlenhaut, der damalige Pkw-Versuchschef und Leiter der Rennwagen-Entwicklung von Mercedes-Benz, sich aus dem seit 1954 produzierten "Flügeltürers" 300 SL und dem Rennsportwagen 300 SLR ein eigenes Fahrzeug - bekannt als "Uhlenhaut-Coupé" - zusammenbaute. Der 300 SLR gehörte zu den erfolgreichsten Straßenrennsportwagen Mit ihm stellten Stirling Moss und Beifahrer Dennis Jenkinson 1955 den heute noch gültigen Streckenrekord der Mille Miglia auf. Auch die Targa Florio jenes Jahres gewann Moss. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 03.12.2009
Mercedes-Benz SLR McLaren Stirling Moss (vorne), 300 SLR (hinten), SLR Coup, SLR 722 Edition, SLR Roadster und SLR Roadster 722 S.
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