Mercedes-Benz geht mit Spritspar-C-Klassen nach Genf
Der Stuttgarter Konzern misst den Spritsparversionen größere strategische Bedeutung zu als dem Hybridantrieb. Chefentwickler Thomas Weber plädierte vor kurzem im Interview mit der Automobilwoche dafür, für einzelne Spritspar-Maßnahmen keinen Mehrpreis zu verlangen, jedoch bestimmte Innovationen mit einem Aufschlag zu versehen. "Technik, die einen besonderen Mehrwert bietet, ist auch mehrpreisfähig." Als Beispiel verwies Weber auf das riemengetriebene Start-Stopp-System, das im Sommer in der überarbeiteten A- und B-Klasse kommen soll. Diese Technologie biete einen deutlich höheren Komfort als Lösungen, die bei Wettbewerbern im Einsatz seien. Sie sei aber auch teurer. Eine Entscheidung zur Preisstellung ist in Stuttgart aber noch nicht gefallen. Die Wettbewerber wie Audi und VW verlangen für ihre Sparversionen Aufpreis; BMW hat sein Efficient Dynamics-Paket in die Serie eingearbeitet. (ar/Sm) Letzte Änderung: 24.02.2008
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