Mercedes-Benz siegt im ADAC-Werkstatttest
47 Betriebe (63 Prozent) der insgesamt 75 Werkstätten wurden mit "sehr gut" oder "gut" benotet. 15 weitere Werkstätten arbeiteten "befriedigend". Der Rest, immerhin 13 Betriebe, erreichten nur ein "ausreichend" oder mussten gar mit "mangelhaft" abgewertet werden. Hauptkritikpunkte waren, dass präparierte Mängel entweder nicht gefunden oder zwar entdeckt, aber nicht behoben wurden. Für das Beheben aller technischen Mängel konnte die Werkstatt 60 Punkte erreichen. Die Servicequalität ging mit 40 Punkten in die Wertung ein. Zu ihr zählen Punkte wie telefonische Terminvereinbarung, Fahrzeugabgabe, Auftragsannahme, Auftragserweiterung, Fahrzeugabholung oder Rechnungsstellung.
Der ADAC bemängelt außerdem Rechnungen, die nicht transparent sind und rät Kunden, sich bei unverständlicher Kostenaufzählung, die unklaren Posten erläutern zu lassen. Außerdem fordert der Club, die Auftragsannahme grundsätzlich am Fahrzeug, zusammen mit dem Autobesitzer, durchzuführen. Nur so komme es zu klaren Aufträgen. Werkstätten sollten ihre Stundensätze extra auf die Rechnung schreiben, damit sie vergleichbar sind, wünscht sich der ADAC. Ebenso sollten die Werkstätten bei den Servicearbeiten klare Wartungsbezeichnungen des Herstellers verwenden, die sich auch auf der Rechnung wieder finden, und keine Zusatzarbeiten ohne Rücksprache mit dem Kunden ausführen. (ar/jri) Letzte Änderung: 25.08.2008
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