Mercedes-Benz testet Elektro-Vito bei eisigen Tenperaturen
Zwar ist die Höchstgeschwindigkeit des Vito mit Elektroantrieb auf 80 km/h begrenzt, trotzdem muss er sämtliche Tests bestehen, die auch ein Vito mit Verbrennungsmotor über sich ergehen lassen muss. Traditionell testen die Transporter-Entwickler von Mercedes-Benz jeden Winter neue Fahrzeuge und Komponenten im schwedischen Norden in Arjeplog, nur eine Fahrstunde entfernt vom Polarkreis
Bis im Laufe dieses Jahres die ersten der 100 Elektro-Vito an die Kunden übergeben werden, stehen weitere Härtetests in den Alpen, im heißen Spanien sowie auf Dauerlaufstrecken bevor.
Im Bereich der Sicherheitsausstattung wird es beim Vito mit E-Antrieb keine Einschränkung geben. Alle Modelle werden zukünftig serienmäßig über ESP verfügen, das die Funktionen von ABS und ASR enthält. Auch die Zahl und Art der Airbags entsprechen den derzeitigen Lieferumfängen. Die Fahrzeuge werden auch durch Crashtests geprüft, um höchstmögliche passive Sicherheit zu gewährleisten.
Beim Vito mit batterie-elektrischem Antrieb handelt es sich um den weltweit ersten Transporter mit E-Antrieb ab Werk. Der Elektro-Transporter ist rein für den elektrischen Betrieb ausgelegt und verzichtet auf den für Verbrennungsmotoren ausgelegten Antriebstrang. Eine leistungsfähige Lithiumionen-Batterie liefert die Energie. Mit einer Arbeitsspannung von 400 Volt, einem Strom von 16 Ampere und einer nutzbaren Kapazität von 32 Kilowattstunden beträgt die Reichweite durchschnittlich 130 Kilometer, liegt bei entsprechender Fahrweise aber auch darüber. Der Elektromotor liefert in der Spitze eine Leistung von 90 kW / 120 PS. Die Fahrleistungen sind mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h auf Transportaufgaben in der Stadt und im stadtnahen Bereich ausgelegt. Bei Zuladung und Transportvolumen ergeben sich keine Einbußen gegenüber einem konventionell angetriebenen Vito. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 13.04.2010
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