Mercedes Car Group schließt CORE-Programm ab
Ziel des CORE-Programms (costs down, revenue up, execution) war eine Umsatzrendite von mindestens sieben Prozent für 2007. Trotz erhöhter Aufwendungen für alternative und effizientere Antriebssysteme soll die Umsatzrendite der Mercedes Car Group spätestens bis zum Jahr 2010 noch auf zehn Prozent gesteigert werden.
In der ersten Phase von CORE, das ursprünglich Ende 2007 abgeschlossen werden sollte, wurden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen realisiert. Dazu zählten unter anderem die Senkung von Material-, IT- und Reisekosten sowie die Bündelung und Vereinfachung von Frachteinkäufen. Außerdem wurden Fahrzeug- und Aggregateprojekte überprüft und angepasst, beispielsweise die Entscheidung für die Produktion des kleinen Geländewagens Mercedes-Benz GLK.
In der zweiten Stufe von CORE wurden langfristige Maßnahmen beschlossen. So nahmen 9700 Mitarbeiter Abfindungsangebote an. Die Personalanpassung hatte an den Gesamtverbesserungen einen Anteil von rund acht Prozent.
Ein wichtiger CORE-Schritt war der baureihenübergreifende Modulbaukasten für Mercedes-Benz. Insgesamt wurden 110 Module definiert, die dafür sorgen, dass alle Fahrzeuge in Zukunft schneller und zu geringeren Kosten entwickelt und produziert werden können.
Neben den Mercedes-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern leisteten auch die Lieferanten einen wesentlichen Beitrag, um die Rentabilitätsziele zu erreichen. In insgesamt über 300 Workshops wurden Ideen zu Prozess-, Materialkosten und Qualitätsoptimierung entwickelt.(ar/jri) Letzte Änderung: 25.09.2007
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