Merkel und Sarkozy: Nachteile für europäische Hersteller verhindern

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Nicolas Sarkozy wollen verhindern, dass die europäische Automobilindustrie durch Subventionen an die amerikanischen Automobilhersteller benachteiligt werden. Das erklärte Merkel nach einem Gespräch mit Sarkozy heute in Paris.

"Wir werden die Autoindustrie nicht fallen lassen", erklärte Sarkozy. Man könne nicht hinnehmen, dass die Amerikaner ihre Hersteller mit 25 Milliarden Dollar unterstützten während die Europäer ihre Industrie mit neuen Umweltauflagen belasten. "Wir wollen keine wettbewerbsverzerrenden Maßnahmen und können auch keine einfachen Subventionierungen der Industrie vornehmen", sagte Merkel. Sarkozy erklärte, man könne vielleicht über Steuern und mit gezielten Maßnahmen handeln. Das sei aber schwierig, weil Deutschland und Frankreich nicht die gleichen Autos bauten. (ar/Sm) Letzte Änderung: 24.11.2008









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > November 2008 > Merkel und Sarkozy: Nachteile für europäische...