Messerundgang Shanghai: Chery
Heißester Kandidat ist der A1, der unter dem Label der Chrysler-Tochter Dodge auch in den USA vermarktet werden soll. Bei einem angestrebten Preis um 6500 Dollar würde er das Thema Mobilität sicher neu definieren. In Shanghai steht eine Tuning-Version des Kleinwagens, der aus dem eher braven Mini-Van einen Giftzwerg macht. Spoiler rundum, große Räder und eine Lackierung in Metallic-Blau mit weißen Tribals sorgen für den nötigen Schuss Aggressivität.
Eine schicke Schale bietet auch der Shooting Sport. Auf 4,15 Metern Länge bietet der Dreitürer Platz für vier Passagiere. Ein geschwungener, schmaler Frontgrill wird von ebenfalls nach oben gerundeten Scheinwerfern eingefasst, extrem schmale Scheiben und die hohe Gürtellinie wirken dynamisch. Für ein luftiges Interieur sorgen helle Kunststoffe, kontrastiert von grellgrünen Polstern und Applikationen sowie ein riesiges Glasdach von der Frontscheibe bis zum Heck.
Schick auch ein zweitüriges Coupé in grellem Orange, das noch als Studie firmiert, aber durchaus Chancen auf eine Serienproduktion haben könnte. Auch hier setzt Chery auf eine extrem schmale Fensterlinie. Optisch erinnert das Fahrzeug an ein Peugeot 407 Coupé. Daneben servieren die Chinesen aber auch Hausmannskost: Stufenhecklimousinen wie der B21 sind im Reich der Mitte sehr beliebt, hatten bei uns aber keine Chance. (ar/os) Letzte Änderung: 20.04.2007
Chery B21. Foto: UnitedPictures
Chery Shooting Sport. Foto: UnitedPictures
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Die zuverlässigsten Autos kommen aus Deutschland
- Ford weiter stark in Russland
- Liste umweltfreundlicher Fahrzeuge veröffentlicht
- Kaum Bewegung in den Segmenten im März
- Produktion und Ausfuhr im 1. Quartal auf neuem Höchststand


