Mini: Wie ein alter Bekannter
So beginnt Mini-Fahren zunächst mit einem 1,6-Liter mit 88 kW/120 PS und 169 Newtonmetern Drehmoment. Der gleiche Motor, verstärkt durch Benzindirekteinspritzung und einen Turbolader, kommt im Cooper S zu Einsatz. Er bringt es auf 128 kW/175 PS und 240 Nm. Die Basis hat künftig 95 PS und folgt im Frühjahr. Ein Sechsganggetriebe ist Serie, optional ist auch eine Sechsgangautomatik mit Schaltpaddeln am Lenkrad erhältlich. Insgesamt ist der neue Mini sechs Zentimeter länger als der Vorgänger. Außen blieben die Retuschen sehr dezent: So behält auch der neue Mini nicht nur die typischen Proportionen, sondern selbstverständlich auch die charakteristischen Merkmal wie den Hexagon-Grill, die großen Frontscheinwerfer, die Diagonalfuge zwischen Motorhaube und Seitenblinker - eine Reminiszenz an eine an gleicher Stelle verlaufende Schweißnaht des klassischen Mini - und die aufrecht stehenden Rückleuchten. Innen wurde das Armaturenbrett neu und wertiger gestaltet, das Center Speedo genannte Zentralinstrument bleibt in überarbeiteter Form erhalten. Künftig erfolgt der Start auf Knopfdruck. Dagegen verläuft die ansteigende Gürtellinie höher als beim Vorgängermodell - am Heck beträgt der Unterschied 18 Millimeter.
Zur Serienausstattung gehören sechs Airbags, ABS, ESP und eine abschaltbare Traktionskontrolle ebenso wie 15-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 175/65. Bei den stärkeren Versionen kommen 16- und 17-Zöller zum Einsatz. Es stehen zwei Fahrwerkvarianten zur Wahl. In der Grundabstimmung ist der neue Mini Cooper im Vergleich zu seinem Vorgänger komfortbetonter abgestimmt. Der höheren Leistung angepasst, ist das Fahrwerk des Cooper S deutlich sportlicher ausgelegt. Für beide Modellversionen steht optional ein Sportfahrwerk zur Verfügung, das aus härter abgestimmten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren besteht. (ar/sb) Letzte Änderung: 29.09.2006
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