Ministerpräsident Oettinger bei Porsche
Das Unternehmen erfreue sich auch deshalb eines so hohen Ansehens, weil es nie ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichtet gewesen sei, sondern immer auch seine gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen habe, sagte Oettinger. Seit der Krise habe das Unternehmen die Zahl der Arbeitsplätze fast verdoppelt, Milliardenbeträge in Standorte und Produkte investiert, sich mit der Werkeröffnung in Leipzig erfolgreich am Ausbau Ost beteiligt und mit dem Einstieg bei Volkswagen nicht nur die eigene, sondern auch die Zukunft eines deutschen Großkonzerns gesichert.
Auch Konzernbetriebsratsvorsitzender Uwe Hück betonte die besondere soziale Verantwortung, die ein Unternehmen jedoch nur dann wahrnehmen, wenn es erfolgreich arbeite und Geld verdiene. Als Beispiel nannte er die zwischen Vorstand und Betriebsrat vereinbarte Standortsicherung, die die Arbeitsplätze bis 2010 sichere, im Gegenzug jedoch eine deutliche Produktivitätssteigerung der Belegschaft fordere. Teil dieser Standortsicherung sei auch die Vereinbarung, dass Porsche jedes Jahr 100 Auszubildende einstelle und nach der Ausbildung auch unbefristet übernehme. Dabei sei festgelegt, dass 40 Prozent Hauptschüler seien. (ar/jri) Letzte Änderung: 21.11.2007
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