Ministerpräsident Wulff will Porsche-Chef Wiedeking halten
Klar spricht sich Wulff in dem Interview, das in der morgigen AMS-Ausgabe nachzulesen ist, dafür aus, dass VW-Chef Martin Winterkorn auch den Gesamtkonzern einschließlich einer zehnten Marke Porsche führen soll. Die Rolle Niedersachsens als einflussreichem Minderheitsaktionär sieht er nicht gefährdet, sollte die EU erneut gegen das VW-Gesetz vorgehen. Wulff sieht sich auf der sicheren Seite. "Alles was Europa wollte, haben wir inzwischen geändert. Wir haben keine Entsendemandate mehr, wir haben das Höchststimmrecht nicht mehr. Das einzige, was verblieben ist, ist die Sperrminorität von 20 Prozent und das ist nationales Recht", betont der Ministerpräsident. Das sei Aktienrecht und nicht europäisch harmonisiert. Bei Porsche betrage bei Sperrminorität 33 Prozent, und wer dort Aktien kaufe, der wisse, dass er als Vorzugsaktionär nichts zu sagen habe und als Stammaktionär 33 Prozent brauche. Bei VW wisse jeder, dass die Sperrminorität eben bei 20 Prozent liege. (ar/jri) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 03.06.2009
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Zulassungsboom hält an
- Mazda feiert 20 Jahre MX-5 in Le Mans
- Land Rover präsentiert sich auf der "Abenteuer & Allrad"
- Renault Trafic Passenger jetzt auch mit langem Radstand
- Niedersächsische Autobahnen bekommen mehr Lkw-Parkplätze


