Mit Auslandsreise-Krankenversicherung in den Wintersport
Wer sich auf den Pisten der benachbarten Alpenländer tummelt, brauchte unter anderem eine Auslandsreise-Krankenversicherung. "Denn einen Rettungsflug von der Piste in das Krankenhaus bezahlt die heimische gesetzliche Krankenkasse nicht", sagt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten.
Deutsche Patienten können sich zwar mit der Chipkarte ihrer Krankenkasse innerhalb der Europäischen Union in Arztpraxen behandeln lassen. Die Kasse erstattet allerdings lediglich einen Anteil, der sich an deutschen Sätzen orientiert. Auslandsreisekranken- und Unfallversicherung übernehmen in der Regel Bergungskosten bis zu 5000 Euro. Wird ein Rücktransport in die Heimat erforderlich, kommt die Versicherung auch dafür auf. Auslandsreise-Familienpolicen gibt es schon ab 14,50 Euro pro Jahr, etwa bei der HUK 24. Die Stiftung Warentest hat den Tarif mit "sehr gut" bewertet.
Wesentlich teurer ist eine private Unfallversicherung, die auch das Risiko der Invalidität absichert. Die Progression, die erst ab einer Invalidität von über 25 Prozent greift, sorgt dafür, dass bei höheren Invaliditätsgraden mehr ausgezahlt wird als die Versicherungssumme. Eine solche Versicherung für eine Familie mit zwei Kindern und 225 Prozent Progression sowie jeweils 150 000 Euro Versicherungssumme kostet rund 350 Euro im Jahr. (ar/Sm) Letzte Änderung: 25.01.2009
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