Mitsubishi forciert Flottentests mit Elektroautos

Mitsubishi forciert weiter Test mit seinem Elektrofahrzueg i-MiEV. Der japanische Hersteller und das isländische Ministerium für Industrie, Energie und Tourismus unterzeichneten heute (19. September 2008) in Reykjavik die Absichtserklärung für einen Flottentest im nächsten Jahr. Island unterstreicht damit seine Absichten, auf dem Energiesektor seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu reduzieren. Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung absolvierte der isländische Präsident, Olafur Ragnar Grimsson, eine Probefahrt mit dem Mitsubishi i-MiEV.

Der i-MiEV basiert auf dem Mitsubishi "i"-Minicar, der in Japan seit Januar 2006 mit Benzin-Mittelmotor verkauft wird. Das Elektrofahrzeug wird allein von einem an gleicher Stelle eingebauten Elektromotor mit 47kW / 64 PS angetrieben. Die Energie bezieht der Motor aus unter dem Fahrzeugboden montierten Lithiumionen-Batterien. Der Viersitzer erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Da Island nahezu 100 Prozent seiner benötigten Elektrizität mit Hilfe hydro-elektrischer bzw. geothermaler Quellen erzeugt, könnten Elektrofahrzeuge dort so gut wie frei von jeglichen CO2-Emissionen betrieben werden.

Mitsubishi Motors hat 2007 einen i-MiEV-Alltagstest mit insgesamt sieben japanischen Energieversorgungsunternehmen begonnen. Im Herbst 2008 startet ein weiterer Flottenversuch im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. In Neuseeland wird das Fahrzeug 2009 auf größere Vorstellungstour gehen. Der Elektro-Mitsubishi soll im Sommer 2009 in Japan auf den Markt kommen. (ar/jri) Letzte Änderung: 19.09.2008









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