Mitsubishi schreibt wieder schwarze Zahlen

Der japanische Autobauer Mitsubishi schreibt erstmals nach vier Jahren wieder schwarze Zahlen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, betrug der Nettogewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/2007 8,7 Milliarden Yen (rund 54 Millionen Euro) nach einem Verlust von 92,2 Milliarden Yen im Vorjahr. Der Umsatz legte um 3,9 Prozent auf 2,2 Billionen Yen zu.

Besonders in Japan litt das Unternehmen vor allem unter den Folgen eines Skandals um unterlassene Rückrufe, der das Vertrauen der Kunden nachhaltig beschädigte. Auch in den USA brach der Absatz zwischenzeitlich ein, nachdem die Japaner die Vergabe günstiger Kredite zur Autofinanzierung stoppte, die dem Konzern Verluste beschert hatten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ging der Absatz weltweit um 8,3 Prozent auf 1,2 Millionen Einheiten zurück. Während die Verkäufe auf dem Heimatmarkt Japan schwächelten und um 3,9 Prozent auf 247 000 Autos zurückgingen, legte Mitsubishi in Europa (282 000 / + 5,6) und Nordamerika (164 000 / + 5,1) zu. (ar/os) Letzte Änderung: 26.04.2007









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