Moderne Fahrerassistenzsysteme und bessere Überschlagsicherheit bei Bussen können Menschenleben retten

Nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer in Berlin ist eine Erweiterung der Richtlinie ECE-R 66 im Hinblick auf die Überschlagsicherheit von Bussen notwendig. Bislang werde nur das Kippen, nicht der Überschlag getestet, erklärte der Gesamtverband der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Bei diesem Test wird die Gesamtmasse der Insassen nicht berücksichtigt. Doppelstöckige Busse müssen überhaupt nicht getestet werden. Obwohl die Bussicherheit durch den Einbau von ESP und die Gurtpflicht verbessert wurde, hat sich bei der Überschlagsicherheit in den vergangenen Jahren kaum etwas getan.

Auch wenn möglicherweise menschliches Versagen des auffahrenden Lkw-Fahrers Auslöser des Busunglücks in Sachsen-Anhalt war, hätten moderne Fahrerassistenzsysteme wie intelligente Abstandsregler und Notbremssysteme den Unfall abschwächen oder gar vermeiden können. Deshalb fordern die Unfallforscher die rasche Einführung solcher elektronischen Fahrerassistenten bei Nutzfahrzeugen und auch bei Bussen. (ar/nic) Letzte Änderung: 20.06.2007









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