"Motorpresse" streicht Auto- und Motorrad-Redaktionen zusammen
Als Begründung nennt der Verlag die "drastischen finanziellen Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Werbekrise". Deswegen wolle der Geschäftsbereich Automobil seine redaktionelle Kompetenz am Stammsitz Stuttgart konzentrieren. Alle Autozeitschriften sollen als eigenständige Medienmarken erhalten bleiben. Sie werden aber künftig von einer zentralen Autoredaktion unter der Gesamtleitung von Bernd Ostmann, bisher Chefredakteur "Auto Motor und Sport" produziert. "Auto Straßenverkehr" und "4WheelFun" würden - so der Verlag in dem Brief - ohne diese Maßnahmen tief in die roten Zahlen rutschen. Diese Maßnahme betrifft 21 Redakteure.
Die Motorrad-Gruppe mit ihren Titeln "Motorrad", "PS", "2Räder" und "Motorrad Classic" muss ihre Strukturen ebenfalls der geänderten wirtschaftlichen Entwicklung anpassen. Seit 2000 sei der Umsatz um fast acht Millionen Euro auf (geplante) 11,7 Millionen Euro in 2009 abgerutscht. Deswegen werden die bisher acht Ressorts in drei zusammengefasst und die Hierarchieebene der stellvertretenden Chefredakteure abgeschafft. Von dieser Maßnahme sind ebenfalls 21 Redakteure betroffen. (ar/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 08.05.2009
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