Motorsport-Preis für Bosch und Audi
In den Jahren 2001 bis 2004 siegten Rennwagen mit der Benzin-Direkteinspritzung von Bosch beispielsweise beim renommierten 24-Stunden-Rennen von Le Mans – Audi in den Jahren 2004, 2002 und 2001, die Konzerntochter Bentley 2003. Die Direkteinspritz-Technik hat entscheidend zur Überlegenheit der Boliden beigetragen. Sie sorgt in den turboaufgeladenen V8-Rennmotoren für gut dosierbare Kraftentfaltung, hohe Leistung und weniger Tankstopps.
Die Vorteile der Benzin-Direkteinspritzung nutzen Audi und Volkswagen gleichermaßen in Serienfahrzeugen. So zeichnet sich der neue 2,0-Liter-Motor – ebenfalls mit Turboaufladung und Benzin-Direkteinspritzung – durch eine Drehmomentsteigerung im unteren Drehzahlbereich, spontanes Ansprechverhalten und weniger Kraftstoffverbrauch dank eines besseren Wirkungsgrads aus. Er wird beispielsweise im Audi A3 Sportback, A4 und im Volkswagen Golf GTI eingesetzt. Die Direkteinspritzung für diesen Motor, bestehend aus Einspritzventilen, Motorsteuerung und Sensorik, sowie die Zündkerzen liefert Bosch.
Das Zusammenspiel von Direkteinspritzung und Turboaufladung ist künftig zudem die Basis für "Downsizing-Konzepte", die weitere Verbrauchseinsparungen versprechen. Beim Downsizing werden statt konventioneller Saugmotoren kleinere, aber leistungsgleiche Motoren mit Turboladern eingesetzt. Wird der Hubraum um ein Drittel verringert, sinkt der Kraftstoffverbrauch mit der Direkteinspritzung bis zu 15 Prozent.
Letzte Änderung: 26.12.2004Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
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