Museum zeigt Felix Wankels eigenes Traumauto
Mit seinem Traumwagen besaß Wankel den schnellsten SL der damaligen Zeit. Im C 111, der auf der IAA 1969 erstmals gezeigt wurde, entwickelte der Motor mit drei Kammern zunächst 285 PS, später dann mit vier Kammern 350 PS. Die beschleunigten den Versuchswagen auf seinerzeit sensationelle 300 km/h. Nur zwei Jahre später stellte man in Stuttgart die Wankel-Entwicklung aber wieder ein.
Legendär ist bis heute der NSU Ro 80 als Serienwankelfahrzeug geblieben. Andere Fahrzeughersteller experimentierten ebenfalls zeitweilig mit dem Kreiskolben-Motor, unter ihnen Citroën und Lada. Suzuki und Hercules stellten in den siebziger Jahren Wankel-Motorräder her, verabschiedeten sich aber ebenfalls relativ rasch wieder davon. Lediglich Mazda hält dem Rotations-Prinzip bis heute im aktuellen RX-8 die Treue.
Das Museum Autovison in Altlußheim bei Hockenheim ist donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. (ar/jri) Letzte Änderung: 13.07.2007
Einmalig: Mercedes SL 350 mit Wankelmotor. Foto: Auto-Reporter/Autovision
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