Nachfrage nach Russpartikelfiltern steigt

Die Nachrüstungswelle mit Rußpartikel-Filtern in den Kfz-Werkstätten läuft an. "Das Geschäft hat spürbar angezogen", sagte Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk nach einem Erfahrungsaustausch mit Repräsentanten des Teilehandels im Bonner Haus der Kfz-Verbände. Modellbezogen gebe es aber noch Lieferengpässe.

Einen ersten kräftigen Nachfrageschub erwarte das Kfz-Gewerbe allerdings erst nach den Osterferien. Der Stichtag 1. April als Starttermin für die steuerliche Förderung werde die Nachfrage stärken. Hülsdonk sagte, in der Addition der steuerlichen Förderung von 330 Euro, der Vermeidung des Steuerzuschlags von 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter für Diesel ohne Filter und den allgemein erwarteten Wiederverkaufssteigerungen für Diesel-Pkw mit Rußpartikel-Filter sei die Nachrüstung ein "attraktives Angebot für Geldbeutel und Umwelt". Die Dauer für die Umrüstung bezifferte das Kfz-Gewerbe etwa auf eine Stunde. Die darüber erteilte Bescheinigung müsse der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Dort erfolge dann der Eintrag der Partikelminderungs-Stufe in die Kfz-Papiere.

Das Kfz-Gewerbe erwarte bis zum Ende des Förderungszeitraums am 31. Dezember 2009 rund zwei Millionen Nachrüstungen. Dies entspreche einem Umsatz von etwa 1,5 Milliarden Euro. (ar/os) Letzte Änderung: 03.04.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > April 2007 > Nachfrage nach Russpartikelfiltern steigt