Nächste Runde der Verhandlungen um die Zukunft von Volkswagen

Heute treffen sich in Hannover die Volkswagen-Führung und Vertreter der IG Metall für die nächste Verhandlungsrunde für die Sanierung der ertragsschwachen Marke Volkswagen. Der Vorstand will 20 000 Stellen in den deutschen Werken einsparen und die Arbeitszeit von 28,8 Stunden auf 35 Stunden ohne Lohnausgleich anheben. Die Gewerkschaft hat angekündigt, nur dann zu Zugeständnissen bereit zu sein, wenn im Gegenzug Zusagen für die Produktion neuer Modelle in den deutschen Werken erfolgt.

"Wir werden uns bei der Arbeitszeit bewegen, wenn wir mindestens ein zusätzliches Produkt für Wolfsburg bekommen, wenn unsere Teilefertigung aufgewertet und die Arbeitsplätze langfristig gesichert werden", erklärte der Chef des Konzernbetriebsrates, Bernd Osterloh gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Beobachter erwarten, dass die konzerninternen Zulieferungen in den nächsten Wochen eines der heikelsten Themen darstellen.

Das Angebot, das Unternehmen nach Zahlung von hohen Abfindungen zu verlassen, ist offenbar erfolgreich. Inzwischen haben rund 3500 VW-Mitarbeiter entsprechende Auflösungsverträge unterschrieben. (ar/Sm) Letzte Änderung: 08.09.2006









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