Neue Lackieranlage für Mercedes-Benz-Auszubildende
In einer Feierstunde weihten Vertreter von Daimler und Auszubildende die neue Lackieranlage ein Foto. Bild: Auto-Reporter/Daimler
Die Auszubildenden erlernen an der neuen Anlage den professionellen Umgang mit der Spritzpistole. Der größte Vorteil der neuen Lackieranlage besteht jedoch darin, dass jetzt auch größere Originalteile der Daimler-Produktpalette beschichtet werden können wie etwa Türen und sämtliche Anbauteile. Darüber hinaus können die künftigen Verfahrensmechaniker die verschiedenen Einstellparameter wie etwa Luft- und Ofentemperatur, Ablüftzeiten, Kabinendruck, Viskosität und Lacktemperatur verändern und deren Auswirkung auf das Lackierergebnis erlernen. Die verbesserte Zu- und Abluft schließt Schmutzeinträge weitestgehend aus und führt zu einer Verringerung der Nacharbeiten, gleichzeitig ist der Mitarbeiter einer geringeren Lösemittelbelastung ausgesetzt.
Im Mercedes-Benz Werk Wörth gibt es derzeit 45 Auszubildende zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, darunter auch zwölf Frauen, die während ihrer Ausbildung den Bereich der Lackiererei durchlaufen, um dort an Übungsstücken und Realaufträgen die Grundlagen der Lacktechnik zu erlernen und zu vertiefen. Pro Jahr kommen im Durchschnitt 15 neue Auszubildende hinzu.
Bei Daimler beginnt am 3. Juli 2009 die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2010. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 30.06.2009
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