Neuer Tarifvertrag mit längerer Arbeitszeit bei Volkswagen in Kraft

Der neue Tarifvertrag mit einer verlängerten Arbeitszeit für die sechs traditionellen Werke der Volkswagen Aktiengesellschaft ist am Mittwoch dem 1. November 2006 in Kraft getreten. Ab sofort werden in wesentlichen Bereichen der Produktion an mindestens 33 Stunden in der Woche Autos und Komponenten gebaut. Das sei ein großer Schritt hin zu wettbewerbsfähigen Arbeitskosten und sicheren Arbeitsplätzen, erklärte der Personalvorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Horst Neumann, in Wolfsburg.

In den Werken Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Kassel und Emden ist mit den Betriebsräten für die Mitarbeiter, die direkt in der Produktion beschäftigt sind, eine Wochenarbeitszeit von mindestens 33 Stunden vereinbart worden. Darüber hinaus wurde an einigen Standorten der Rahmen für zusätzlich bezahlte Arbeitsstunden sowie Mehrarbeit verbindlich festgelegt. Für alle Bereiche, für die eine abschließende Klärung aussteht, ist bald möglichst mit einer Anpassung der Arbeitszeiten zu rechnen.

Als Gegenleistung für diese Arbeitszeitregelung hatten Unternehmen und IG Metall einen Rentenbaustein und eine konkrete Ergebnisbeteiligung für die Mitarbeiter sowie Zusagen für Fertigungsumfänge an den traditionellen Standorten vereinbart. (ar/nic) Letzte Änderung: 01.11.2006









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