Neues Buch zur Vorkriegsgeschichte von Audi
Die Autoren schildern den Weg von Audi vom mittelständischen Autobauer zur Übernahme durch DKW, bis hin zur Verschmelzung der vier Marken Horch, Audi, Wanderer und DKW zur Auto Union AG. Mit der "Auto Union" begann 1932 schließlich die Epoche der Vier Ringe, das Signet, mit dem sich Audi bis zum heutigen Tag identifiziert.
Als Audi 1909 gegründet wurde, gab es in Deutschland etwa 50 Automobilmarken. 100 Jahre später existieren davon gerade noch drei - eine ist Audi. Anhand von teilweise erstmals veröffentlichten Fotos beschreiben die Autoren die Entwicklung des aus dem sächsischen Zwickau stammenden Automobilunternehmens. Dabei beleuchten sie auch die weniger erfolgreichen Zeiten und stellen alle Typen und Modelle jener Zeit in bisher einmaliger Ausführlichkeit vor.
Das Buch enthält auch ein noch nie veröffentlichtes Register aller heute noch existierenden Audi-Modelle von 1910 bis 1940. In die drei Jahrzehnte fallen auch Pionierleistungen von Audi wie die Einführung der Linkslenkung in Deutschland 1921, die Etablierung des serienmäßigen Frontantriebs im Automobilbau und die ersten Versuchen mit Stromlinienkarosserien in den frühen 1920er Jahren. Dabei berichten die Autoren auch weitgehend Unbekanntes: Zum Beispiel, dass Audi auch Nutzfahrzeuge herstellte. So waren in den 1920er Jahren die meisten Omnibusse im dänischen Linienverkehr Modelle von Audi.
Das Buch "Audi Automobile 1909-1940" (ISBN 978-3-7688-2577-1) umfasst 238 Seiten und ist ab sofort zum Preis von 29,90 Euro im Buchhandel, im Museumsladen im Audi Forum Ingolstadt oder online unter www.audi.de/museumsshop erhältlich. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 18.05.2009
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