Neues EU-Projekt gegen Drogen im Verkehr
Das auf vier Jahre angelegte Projekt mit einem Budget von etwa 25 Millionen Euro wird von der BASt koordiniert. Über 30 Organisationen und Fachleute aus 18 europäischen Ländern arbeiten zusammen, um neue Erkenntnisse zum tatsächlichen Grad der Beeinträchtigung von Kraftfahrern durch psychoaktive Drogen und ihren Einfluss auf die Straßenverkehrssicherheit zu gewinnen. DRUID soll vorhandene Wissenslücken schließen und eine solide Grundlage EU-weite Vorschriften über das Fahren unter Alkohol-, Drogen- und Medikamenteneinfluss bilden.
Bisher gibt die EU Untersuchungen zufolge weniger als fünf Prozent der durch Unfälle verursachten Kosten für geeignete Gegenmaßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit aus. Die neue Initiative soll helfen, zuverlässiges, sicheres und effizientes europäisches Verkehrssystem zu schaffen. (ar/sb) Letzte Änderung: 13.11.2006
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