"Nicht ohne mein Auto" - Befragung zu Parkplätzen am Wohnort
Nur zwei von 100 deutschen Autofahrern würden bedenkenlos in eine Wohngegend ziehen, in der sie kaum eine Möglichkeit zur Unterbringung ihres Fahrzeugs hätten. Dieses Ergebnis belegt, wie wichtig Kfz-Besitzern eine Parkmöglichkeit an ihrem Wohnort ist. Sowohl Frauen als auch Männer geben zu knapp 91 Prozent an, dass ihnen dieser Aspekt bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus sehr oder relativ wichtig sei.
85,2 Prozent der Befragten sind bereit, monatlich bis zu 30 EUR für einen Garagen- oder Stellplatz an ihrem Wohnort zu investieren; jeder Dritte würde sogar bis zu 50 EUR ausgeben. Dabei sinkt die Bereitschaft, für die Unterbringung des Autos zu zahlen, je weiter man außerhalb des Stadtkerns wohnt. Zudem würden Bewohner von Kleinstädten deutlich weniger ausgeben als Großstadtmenschen. Hintergrund ist, dass am Stadtrand und in kleineren Städten und Gemeinden Parkplatzraum weit weniger knapp ist als in den Stadtzentren.
Auffällig ist, dass in den alten Bundesländern deutlich mehr Menschen über eine eigene Kfz-Unterbringung verfügen als im Osten des Landes: 82,2 Prozent der Autofahrer in Westdeutschland, aber nur 66,1 Prozent der Ostdeutschen besitzen oder mieten laut der Studie eine Garage oder einen Pkw-Stellplatz.
Die Umfrage "Nicht ohne mein Auto" wurde im Auftrag des Immobilienportals ImmobilienScout24 durchgeführt. Innofact befragte 1019 Menschen, in deren Haushalt mindestens ein Auto vorhanden ist. (ar/hg) Letzte Änderung: 11.06.2008
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