Niedersächsische Landesregierung in Sachen Volkswagen optimistisch

Die niedersächsische Landesregierung hat sich hinter die Umstrukturierungen beim Wolfsburger Autohersteller Volkswagen gestellt. Die Gespräche über Kostensenkungen, Stellenabbau und Arbeitszeitverlängerung sollen am 8. September 2006 fortgesetzt werden.

Alle Maßnahmen haben zum Ziel, dass Volkswagen mehr interessante Modelle zu bezahlbaren Preisen bauen und verkaufen kann, sagte Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), der als Landesvertreter auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, der "Berliner Zeitung". Produktionskapazitäten müssen besser ausgelastet werden, wozu Maßnahmen eingeleitet werden, die eine Verabschiedung von mancher Tendenz früherer Jahre in Richtung Luxusstrategie beinhaltet.

Außerdem sieht der niedersächsische Ministerpräsident die Zukunft des Wolfsburger Automobilherstellers optimistisch. Bei den Bemühungen um eine Sanierung der Kernmarke sei er ebenfalls zuversichtlich, dass zu den notwendigen Veränderungen kommen werde.

Das Land Niedersachsen hält 20,8 Prozent der stimmberechtigten Aktien und ist seit dem Einstieg von Porsche bei Volkswagen im Herbst 2005 zweitgrößter Anteilseigner. Porsche hält 21,2 Prozent und will in Kürze auf 25,1 Prozent erhöhen. (ar/nic) Letzte Änderung: 22.08.2006









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