Nissan Cube mit neuer Katalysatortechnik
Platin und Rhodium reinigen das Abgas von Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Kohlenstoffmonoxid, sind aber sehr knapp. Bei der Katalyse reagieren diese zu ungiftigem Kohlenstoffdioxid, Wasser und Stickstoff. Dieser Vorgang findet an der Oberfläche der Edelmetalle statt. In herkömmlichen Katalysatoren führen hohe Abgastemperaturen zur so genannten Clusterbildung. Unter der Hitzeeinwirkung verbinden sich die Edelmetalle zu größeren Strukturen, wodurch die Reinigungsleistung nachlässt. Um diesen Effekt auszugleichen, wurde bisher der Anteil an Edelmetallen im Katalysator erhöht - eine zwar einfache, aber teure und ressourcenintensive Maßnahme.
Nissan hat einen Weg gefunden, die unerwünschte Clusterbildung zu verhindern und hat die auf einem Träger aus Cerium-Oxid aufgetragenen Edelmetalle mit einem Trennmaterial umgeben. Auch unter extremer Hitze blockiert das neue Material die Anhäufung der katalytischen Metalle. Gleichzeitig steigt die Effizienz deutlich, sodass auch mit halb soviel Edelmetall 75 Prozent weniger Stickoxide (NOx) und Nichtmethan-Kohlenwasserstoffe (NMHC) emittiert werden.
Die neue Katalysator-Generation soll auch Nissans Allianzpartner Renault zur Verfügung stehen. (ar/jri) Letzte Änderung: 18.11.2008
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