Nissan: Handy soll Fußgänger schützen
Möglich wurde das, weil das japanische Pendant des UMTS-Netzes bereits heute standardmäßig Signale des satellitengestützten Global Positioning Systems GPS verarbeitet. So werden die Position eines Fußgängers mit Handy sowie seine Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung exakt ermittelt und an das ITS-System im Automobil übertragen. Dieses errechnet die Entfernung beider Quellen voneinander und warnt den Fahrer bei drohender Kollision. So bleibt ausreichend Zeit, sich auf die Situation einzustellen. Insbesondere wenn sich Personen im so genannten "toten Winkel" der Rückspiegel befinden, trägt die neue Funktion zur Unfallvermeidung bei.
Aktuell sammelt Nissan Probedaten von Testpassanten mit Mobiltelefonen und filtert die für ITS relevanten Informationen heraus. Die Untersuchungen beschäftigen sich etwa mit der Distanz zwischen Fußgängern und Fahrzeugen, den Geschwindigkeiten oder Bewegungsrichtungen. Erforscht wird außerdem, wie der Autofahrer am besten auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden soll. Denkbar sind akustische Warnungen oder visuelle Zeichen im Fahrer-Blickfeld. (ar/os) Letzte Änderung: 11.05.2007
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