Nissan schließt Vertrag für Elektromobilität in England
One North East hat sich zum Aufbau eines engmaschigen Batterieladenetzes verpflichtet. Bis 1. Januar 2011 werden in der Region mindestens 619 öffentlich zugängliche Ladestationen mit einer Leistungsentnahme von 3,0 kW und 7,0 kW aufgestellt. Zwölf so genannte Schnellladestationen mit 50 kW-Anschlüssen ergänzen das Netz. Teil der Abmachung ist die kostenlose Strombereitstellung während der Einführungsphase. Mindestens bis zum 31. März 2012 nutzen Fahrer von Elektrofahrzeugen den elektrischen Strom an den 619 Ladestation gratis. Danach soll ein Gebührenabrechnungssystem zum Einsatz kommen.
Der Nissan Leaf steht im Rahmen des Gemeinschaftsprojekt mit One North East bereits ab 2011 mit ausgewiesenem Bestellvorrecht für englische Kunden zur Verfügung. Das zur Kompaktklasse zählende Schrägheckauto mit Platz für fünf Erwachsene wurde von Beginn an als ausschließlich elektrisch angetriebenes Auto konzipiert. Die Lithiumionen-Batterien sollen eine Reichweite von mehr als 160 Kilometern erlauben.
Bis heute haben Nissan und Allianz-Partner Renault mit weltweit mehr als 35 Regierungen, Städten und Organisationen Partnerschaften zur Verbreitung umweltschonender Zero-Emission-Fahrzeuge beschlossen - darunter in Asien, Europa und den USA. Der australische Bundesstaat New South Wales, die japanische Stadt Kitakyushu und die US-Metropole San Francisco haben sich jüngst mit Absichtserklärungen der Initiative der beiden Konzerne zur Null-Emissions-Mobilität angeschlossen. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 23.12.2009
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