Nissan setzte 14,6 Prozent weniger Fahrzeuge ab

Nissan hat heute die Finanzergebnisse für die erste Hälfte und das zweite Quartal des am 31. März 2010 endenden Geschäftsjahres 2009 bekannt gegeben. Zwischen April und September 2009 erzielte der japanische Automobilhersteller ein Nettoergebnis nach Steuern von insgesamt 9,0 Milliarden Yen (ca. 70 Millionen Euro). Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 92,9 Prozent. Der weltweite Nissan-Absatz sank um 14,6 Prozent auf insgesamt 1 623 000 Einheiten.

Das Ergebnis fällt besser aus, als ursprünglich vom Unternehmen erwartet. Dies ist vor allem auf die staatlichen Verkaufsförderprogramme in wichtigen Weltmärkten, das hohe Absatzwachstum in China und die erfolgreiche Umsetzung der unternehmensinternen Maßnahmen zur Kostenreduzierung zurückzuführen.

Im Zeitraum zwischen April und September 2009 betrug der Nettoumsatz 3,3834 Billionen Yen (25,4 Milliarden Euro), 30,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis ging um 50,5 Prozent auf insgesamt 94,9 Milliarden Yen (710 Millionen Euro) zurück.

Im zweiten Quartal hat Nissan 901 000 Fahrzeuge verkauft. Damit verzeichnet das Unternehmen ein Minus von 6,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Marke bringt im Geschäftsjahr 2009 weltweit insgesamt acht neue Baureihen auf den Markt, fünf davon im zweiten Halbjahr bis Ende März 2010. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 04.11.2009









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