Nissan stellt Pivo II mit drehbarer Fahrgastzelle vor
"Drive-by-wire"-Technologien ersetzen bei Lenkung, Bremsen und Getriebe mechanische Verbindungen wie Antriebswellen oder Hydraulikzylinder durch elektrische Leitungen. Ausgestattet ist der Pivo II unter anderem mit einem Rundum-Monitor (AVM) und einem Abstands-Kontrollsystem (DCAS).
Dank der komplett drehbar auf dem Fahrgestell gelagerten Kabine können Passagiere aus jeder beliebigen Richtung in den Pivo II einsteigen. Der Fahrersitz ist zentral angeordnet, dahinter finden zwei weitere Insassen Platz. Das Türsystem mit dem integrierten Instrumententräger und der beweglichen Lenksäule erinnert an die BMW Isetta. Dank des streng symmetrisch ausgelegten Unterbaus kann der Fahrer durch Drehen der Fahrgastzelle immer nach vorne schauen, egal ob er vorwärts, rückwärts oder seitlich fährt. Wendemanöver sind nicht mehr nötig.
Da alle vier Elektromotoren an den Rädernaben einzeln und unabhängig voneinander aktivierbar sind, kann sich der Wagen bei Bedarf auch seitlich - etwa in eine Parklücke - bewegen.
Der Pivo II ist außerdem mit einem Roboter-Assitenten (RA) ausgestattet, der mit dem Fahrer kommuniziert und unter anderem dessen Gemütszustand erkennt, um ihn gegebenenfalls aufzumuntern. (ar/jri) Letzte Änderung: 05.10.2007
Nissan Pivo II. Foto: Auto-Reporter/Nissan
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Mazda entwickelt weltweit ersten Katalysator mittels...
- Skoda weitet Produktion aus
- Nur wenige Marken können ihren Absatz steigern
- Außerordentliche DaimlerChrysler-Hauptversammlung billigt Umbenennung in...
- Mitsubishi zeigt drei Konzeptstudien auf der Tokio Motorshow 2007


