Nissan stellt zwei neue Assistenzsysteme vor
Dabei stützt sich das System auf Echtzeit-Daten des bordeigenen Routenführers. Fährt der Fahrer zu schnell auf eine Kurve zu, wird das Gaspedal nach oben bewegt, um ihn so zum Lupfen des Pedals zu veranlassen. Ist dies der Fall, reduziert das System durch gezielten und sanften Bremseneingriff die Geschwindigkeit.
Mit dem aktiven Stabilitätsassistenten synchronisieren die Nissan-Entwickler die Bremsen, die Lenkung und die Reaktionen des Motors. Das System überwacht auf gewundenen Land- oder Bergstraßen die Lenkbefehle des Fahrers sowie seinen durch die Beschleunigungs- und Bremsmanöver geprägten individuellen Fahrstil. Melden die Sensoren eine zu forsche Gangart, nimmt der Stabilitätsassistent eine gezielte Bremsung vor. Bei diesem Vorgang wird in Abhängigkeit vom Radius der Kurve die Bremskraft bedarfsgerecht und einzeln auf alle vier Räder aufgeteilt.
Beide Assistenzsysteme will der japanische Autobauer noch in diesem Herbst in einem für den japanischen Markt bestimmten Fahrzeug erstmals anbieten. (ar/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 13.08.2009
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