Nur wenige Marken können ihren Absatz steigern

Nach der kurzen Erholung im August lag der Pkw-Absatz in Deutschland im September 2007 elf Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Auf dem schwächelnden Markt konnten einige Automarken aber deutlich zulegen. Zu den Gewinnern zählen vor allem Importmarken, während unter den heimischen Herstellern lediglich Mercedes-Benz, Smart und Porsche mehr Fahrzeuge verkauft haben als im September 2006.

Prozentualer Spitzenreiter ist Land Rover. Die 1023 Neuzulassungen bedeuten eine Absatzsteigerung von 83 Prozent. Chevrolet legte mit 2426 Fahrzeugen um 18,7 Prozent zu. Zweistellige Zuwachsraten verzeichneten außerdem Fiat (+ 12,2 Prozent) und Daihatsu (+ 11,1 Prozent).

Porsche steigerte den Absatz um 20,2 Prozent auf 1280 Einheiten, Mercedes-Benz verkaufte mit 29 235 Fahrzeugen elf Prozent mehr als im September 2006. Leicht zulegen konnten außerdem Smart (+ 1,6 Prozent), Nissan (+ drei Prozent) und Seat (+ 2,1 Prozent).

In den ersten neun Monaten des Jahres ist der Pkw-Absatz in Deutschland insgesamt um acht Prozent zurückgegangen. Marktführer bleibt unangefochten Volkswagen mit 19,1 Prozent gefolgt von Mercedes-Benz (10,6 Prozent) und Opel (9,1 Prozent). Erfolgreichster Importeur ist Renault/Dacia mit 4,4 Prozent Marktanteil knapp vor Toyota/Lexus. (ar/jri) Letzte Änderung: 05.10.2007









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