Öko-Globe in elf Kategorien vergeben
Neben Ford für den Focus Econetic als bestes ökologisches Großserienfahrzeug erhielt Volkswagen für seine aktuelle Werbekampagne unter dem Motto "Erst wenn ein Auto Innovationen allen zugänglich macht, ist es: Das Auto" einen Öko-Globe. Daimler wurde für den Elektro-Smart, der in Großversuchen in London und Berlin läuft, sowie für seine umweltfreundliche Produktentwicklung und das Recyclingmanagement gleich mit zwei Öko-Globes ausgezeichnet. Den 1. Platz in der Kategorie "Mobilitäts-Vision" belegte Toyota mit dem Mobilitätsroboter "iReal", der selbstständig fahren und Treppen steigen kann.
Opel und Konzernmutter General Motors bekamen den Öko-Globe für das beste Konzeptauto. Ausgezeichnet wurde das E-REV-Konzept im Opel Flextreme und Chevrolet Volt für verlängerte Reichweiten von Elektroautos. Für das Efficient-Dynamics-Konzept und den thermoeletrischen Generator ging eine Trophäe an BMW. Bei den Zulieferer-Innovationen hatte Bosch mit Denoxtronic zur Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren mit Adblue zur Stickstoffreduzierung die Nase vorn.
Preisträger in der Kategorie Kraftstoff-Forschung wurde BP für die Biokraftstoffe Biobutanol und Jatropha. Im Bereich ökologischer Fuhrpark siegte die DATEV eG. Die Flottenfahrzeuge des Software- und IT-Dienstleisters verbrauchen heute im Schnitt über zwei Liter Kraftstoff weniger als vor sieben Jahren.
Ebenfalls geehrt wurde der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer als "ökologischer Impulsgeber". Ihm seien der Durchbruch des Katalysators und das Drei-Liter-Auto zu verdanken. (ar/jri) Letzte Änderung: 10.09.2008
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