"Öko-Globe" in zehn Kategorien vergeben
Die Kategorie für innovative Energieträger gewann Daimler mit dem Brennstoffzellenmodul im Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell. Den Öko-Globe für wegweisende Innovationen bei Konzept- und Kleinserienfahrzeugen erhielt die E-Mobility Düsseldorf GmbH für einen elektrisch angetriebenen Lieferwagen. Als beste Zulieferer-Innovation wurde die vollvariable elektrohydraulische Ventilsteuerung Uniair von Schaeffler ausgezeichnet, die Fiat unter dem Namen Multiair einsetzt. Den Öko-Globe für nachhaltige Infrastrukturmodelle und Aktivitäten erhielten Daimler und Linde für ihre Wasserstofftankstellen-Infrastruktur. in der Kategorie "Ökologischer Fuhrpark" siegte die Volkswagen Leasing GmbH mit dem Flottenprogramm "FleetCompetence eCO2", das VW gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) durchführt.Die Deutsche Bahn gewann mit der Hamburger S-Bahn in der Kategorie "Mobilitätsprojekte und Visionen", als erhielt die Deutsche Bahn für die S-Bahn Hamburg, und als herausragende Persönlichkeit wurde Elektro-Fabrikant Walter Mennekes ausgezeichnet.
Der Preise in den zehn Kategorien wurden gestern in Köln übergeben. Die Festrede hielt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen.
Der "Öko-Globe" ist der erste internationale Umweltpreis für Automobilindustrie und Zulieferer, bei dem ausschließlich ökologische Kriterien in die Wertung einfließen. Verliehen wird die Auszeichnung vom Öko-Globe-Institut der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit den DEVK Versicherungen und dem ACV Automobil-Club. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 08.09.2010
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