Ohne Autoindustrie wäre Deutschland nicht Exportweltmeister
Vor 300 Gästen - darunter Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Volkswagen-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn und Carl-Peter Forster, Präsident von GM Europe, sowie IG Metall-Vorsitzender Jürgen Peters - unterstrich Wissmann: "Heute werden drei von vier in Deutschland gefertigten Pkw im Ausland abgesetzt." Die Automobilindustrie habe 2006 rund 100 Milliarden Euro netto für den Standort Deutschland erwirtschaftet. Die Branche habe seit Anfang der neunziger Jahre für 100 000 neue Arbeitsplätze gesorgt und weitere 140 000 in Mittel- und Osteuropa geschaffen.
Wissmann lehnte noch einmal ausdrücklich einen CO2-Einheitswert "nach der Rasenmähermethode für jedes Modell und jeden Hersteller ab". Er begrüßte die Aussage von EU-Vizepräsident Günter Verheugen, dass es eine einheitliche Höchstgrenze für alle Autos, unabhängig von Größe und Gewicht, nicht geben werde. "Wenn die 50 Modelle mit den höchsten CO2-Emissionen ihren Verbrauch um 20 Prozent senken, dann bringt das für die Umwelt gerade einmal eine CO2-Einsparung von 0,4 Prozent. Wenn hingegen die 50 meistverkauften Modelle ihren Verbrauch um 20 Prozent senken, dann bewirkt das eine CO2-Einsparung von insgesamt 14 Prozent", sagte Wissmann. (ar/jri) Letzte Änderung: 18.09.2007
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