OPC Race Camp startet in die vierte Runde

Das Opel OPC Race Camp ist in die vierte Runde gestartet. Zu Beginn präsentierte der Autobauer das limitierte Sondermodell Astra OPC "Nürburgring-Edition". Mit dem Dreitürer will die Marke ihre Verbindung zur traditionsreichen Rennstrecke in der Eifel unterstreichen. Auf dem Nürburgring, insbesondere auf der legendären Nordschleife, werden die Opel-Fahrzeuge getestet.

Die "Nürburgring-Edition" fällt durch ihre sportlich-weiße Lackierung, einen großen Heckspoiler sowie Außenspiegel und B-Säulen in Carbon-Optik auf. Ein rotes Signet der Rennstrecke ziert die B-Säulen. Das Fahrwerk ist bereits aus den OPC-Modellen Vectra und Zafira bekannt. Weiße, gewichtsoptimierte Felgen, eine zwei Millimeter breitere Spur und Ultra High Performance-Reifen komplettieren das Hochleistungspaket.

Im Innenraum sind eine Vollleder-Ausstattung, Dekorleisten in Carbon-Optik sowie eine Plakette auf dem Handschuhfach mit eingravierter Seriennummer zu finden. Auf den Kopfstützen findet sich ebenfalls das eingeprägte Abbild der Rennstrecke.

Für den Antrieb sorgt der bekannte 177 kW/240 PS starke 2,0-Liter-Benzinmotor mit Turboaufladung. Er absolviert den Spurt von 0 auf 100 km/h innerhalb von 6,4 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 244 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt über das sportlich abgestimmte Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder.

Die Bühne für die Vorstellung des Astra OPC "Nürburgring-Edition" bildete die vierte Stufe des OPC Race Camps. Beim OPC Race Camp hatten ganz normale Autofahrer über ein professionelles Casting die Möglichkeit, ihre Rennfahrertalente zu entdecken und weiter zu entwickeln. Aus fast 18 500 Bewerbern wurden zunächst 500 Kandidaten für die erste Runde ausgewählt, die bereits im April stattfand. Die vierte Stufe bestreiten 20 Talente in der Hoffnung, einen der acht Plätze im Rennteam zu ergattern, das 2008 das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten wird. Opel stellt dazu die Fahrzeuge, das professionelle Training und die organisatorische Betreuung der unbekannten Talente.

Die Kandidaten fahren mit dem neuen Astra OPC. Für spätere Wettbewerbseinsätze stehen zwei Rennausführungen des Kompaktsportlers bereit.

Während des Camps hat der ehemalige Opel-Werksfahrer, Manuel Reuter, die Gelegenheit genutzt, einen Streckenrekord für Kleinwagen auf der Nürburgring-Nordschleife zu erzielen. Mit einem Corsa OPC absolvierte Reuter die 20,8 Kilometer innerhalb von 8:47,99 Minuten. Der 1,6-Liter-Turbo absolviert den Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von 7,2 Sekunden und hat eine Spitzengeschwindigkeit von 225 km/h.

In den Vorjahren hatte Reuter bereits mit dem Astra OPC und dem Zafira OPC einen Klassen-Rekord auf der Nordschleife erzielt. (ar/nic) Letzte Änderung: 30.08.2007





Opel OPC Race Camp. Foto: Auto-Reporter/Opel
Opel OPC Race Camp. Foto: Auto-Reporter/Opel
Weltrekordfahrt von Manuel Reuter mit einem Corsa OPC. Foto: Auto-Reporter/Opel
Weltrekordfahrt von Manuel Reuter mit einem Corsa OPC. Foto: Auto-Reporter/Opel






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