Opel Astra: Feinschliff und neue Motoren

Opel hat das Kompaktmodell Astra überarbeitet und die Motorenpalette modernisiert. Die Weltpremiere findet auf der Bologna Motorshow (7. bis 17. Dezember) statt, bestellt werden kann das Fahrzeug ab 20. November. Zukünftig können Astra-Kunden dann unter insgesamt elf verschiedenen Motoren von 90 bis 240 PS wählen, bei denen die Rüsselsheimer verstärkt auf Sparsamkeit setzen. Neu sind zwei 1,6-Liter-Benzintriebwerke und zwei 1.7 CDTI-Common-Rail-Turbodiesel.

Der neue gewichtsoptimierte 1.6 Ecotec mit 85 kW/115 PS ergänzt das bisherige 1,6-Liter-Twinport-Triebwerk mit 77 kW/105 PS. In Verbindung mit der Fünfgang-Easytronic soll der 115 PS-Astra 6,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen. Sparsamer wird der Motor Opel zufolge durch die kontinuierlich variable Steuerung der beiden Nockenwellen. Damit kann je nach Drehzahl- und Lastbereich des Vierventil-Triebwerks eine leistungs- oder verbrauchsoptimale Ventilsteuerzeit gewählt werden. Noch deutlicher fällt die Verbrauchsreduzierung beim neuen 132 kW/180 PS starken 1.6 Turbo aus, der den 2,0-Liter-Turbo mit 125 kW/170 PS ersetzt und serienmäßig mit Sechsgang-Getriebe angeboten wird. Hier wurde laut Opel eine Verringerung des Gesamtverbrauchs um mehr als 13 Prozent auf 7,7 Liter pro 100 Kilometer erreicht.

Die neuen 1.7 CDTI-Motoren mit Common-Rail-Einspritzung und Vierventil-Technik mit Drallsteuerung leisten 81 kW/110 PS und mit 92 kW/125 PS und sind jeweils mit einen Sechsgang-Getriebe kombiniert. Ein wartungsfreien Partikelfilter ist Serie. Sie werden ab Frühjahr 2007 verfügbar sein und lösen die 1.9 CDTI-Aggregate mit 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS ab. Das Drehmoment stieg um 20 beziehungsweise 40 Newtonmeter und soll spürbar mehr Dynamik bringen.

Bei den optischen Retuschen konzentrierte sich Opel auf den Feinschliff. Der Fünftürer und der Caravan tragen eine breitere Chromspange mit integriertem Opel-Signet. Das Schmuckelement nimmt die Pfeilung der Motorhaube auf und führt sie fließend in die jetzt ebenfalls verchromten Lamellen des zweigeteilten Kühlergrills über. Der Spalt zur Motorhaube wurde optisch reduziert. Die Schwünge um die Nebelscheinwerfer-Aussparungen binden auch den Stoßfänger in das dynamische V-Thema ein. Dazu kommen Scheinwerfergehäuse im Chrom-Look als Alternative zu den dunkel getönten Versionen, die künftig dem Astra Sport sowie den Xenon- und Kurvenlicht-Varianten vorbehalten bleiben. Weiteres neues Astra-Erkennungszeichen sind Rückleuchten im 3-D-Block-Design. Der Astra GTC erhält einen Wabengrill, das Caravan-Dach ziert zukünftig eine Aluminium-Dachreling.

Den Innenraum prägen zusätzliche Chromringe um die Klima- und Radioregler sowie neue Dekorleisten in Instrumententafel und Türen. Wie bereits beim neuen Corsa trägt die Version Cosmo in der Mittelkonsole und auf Dekorblenden im Lenkrad Klavierlack-Applikationen. Das CD 30 MP3-Infotainmentsystem gibt es ab Frühjahr mit einem Stereo-Eingang für externe Audiogeräte über den zum Beispiel ein iPod angeschlossen werden kann. (ar/sb) Letzte Änderung: 17.11.2006





Opel Astra, Interieur. Foto: Auto-Reporter/Opel
Opel Astra, Interieur. Foto: Auto-Reporter/Opel






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