Opel-Betriebsratschef: "Hilfe nur ein Tropfen auf den heißen Stein"
Entscheidend ist - so Fritz -, was die neue Regierung unter Barack Obama unternimmt, um den Großen Drei bei der Bewältigung der Krise zu helfen und welche Auflagen die Regierung GM machen werde. "Es werden aber sicherlich weitere Staatshilfen notwendig sein." Die GM-Tochter Opel werde sich weiter um Staatsbürgschaften bemühen: "Unabhängig von der Situation in den USA braucht Opel weiterhin eine Bürgschaft. Schließlich haben wir kein eigenes Kreditrating und können ohne Bürgschaft nicht am Kapitalmarkt tätig werden. Wir müssen aber unsere Investitionen absichern, etwa den Produktionseinrichtungen für den Astra-Nachfolger, der zum Jahresende 2009 in den Handel kommt." Opel dürfe keine verzögerte Markteinführung riskieren, sondern müsse diesem nächsten Hoffnungsträger einen erfolgreichen Markstart bescheren. "Denn die beste Antwort auf die aktuelle Absatzkrise sind attraktive, neue Fahrzeuge, wie wir sie im Köcher haben." (ar/Sm) Letzte Änderung: 20.12.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- EU-Kommission genehmigt Conti-Übernahme durch Schaeffler
- Grenzüberschreitende Bußgelder stehen auf der Kippe
- AvD verleiht Schneeketten
- Meyer und Murtaugh scheiden bei Chrysler aus
- Kommentar: Conti provoziert Schaeffler


