Opel bildet ab September junge Menschen für Elektromobilität aus
Ziel des Studiengangs ist es, die langwierige Hintereinanderschaltung von Berufsausbildung und anschließendem Studium zu vermeiden und Ausbildungszeiten zu verkürzen, ohne dass der Praxisbezug oder die Theorie zu kurz kommen. Mit dem Kooperationspartner RheinMain University of Applied Sciences bietet Opel ein verzahntes Programm, das in kürzester Zeit sowohl den Abschluss als Facharbeiter als auch den Abschluss eines Studiums zum Bachelor of Engineering ermöglicht.
Absolventinnen und Absolventen des Studienganges haben vielfältige Möglichkeiten in allen zukunftsorientierten elektrotechnisch ausgerichteten Unternehmensbereichen. Dazu gehören beispielsweise Planungs- und Projektingenieurs-Tätigkeiten im Fahrzeugbau und bei der Entwicklung von elektronischen Systemen. Außerdem ergeben sich beste Berufschancen bei Projektierung, Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung, Controlling, Systemtechnik, Automatisierung und Prozesstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik.
Die Absolventen des IHK-Weiterbildungsprogramms erwerben Qualifikationen für Hochvolt-Kraftfahrzeuge und erwerben umfangreiches Grundlagenwissen über Batterie- und Elektroantriebe. Mit der mindestens zweijährigen fachspezifischen Weiterbildung bieten sich Berufschancen in den Bereichen Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur von Fahrzeugen und Versuchsträgern für die Elektromobilität. Dazu gehören Elektroautomobile mit verlängerter Reichweite (Range Extender) wie der Ampera, aber auch Hybrid-, Batterie-, und Brennstoffzellenfahrzeuge wie der Opel Hydrogen 4. Zudem erwerben die Absolventen Kenntnisse zur Komponenten- und Systemprüfung in Testständen und Fahrzeugen.
Ebenfalls neu im Angebot der Opel-Berufsausbildung ist der Beruf Fahrzeuginnen-ausstatter/in. In drei Jahren lernen junge Menschen vielfältige Werkstoffe kennen und beschäftigen sich mit deren Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten. Zudem erwerben sie unter anderem umfangreiche Fertigkeiten beim Konfektionieren von Polster- und Dämmstoffen, beim Zuschneiden von Werkstoffen und beim Gestalten und Bearbeiten von Oberflächen. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 04.02.2010
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