Opel: Freischichten für das Stammwerk

Freischichten und verstärkte Werbung für die Modelle Vectra und Signum sollen das Stammwerk Rüsselheim für Opel sichern. Wie der Autobauer mitteilt, werde so die Zeit überbrückt, bis 2008 die gesamte Produktion der General Motors-Mittelklasse nach Rüsselsheim geht. Derzeit ist das Werk nur mit 60 Prozent ausgelastet, weil die beiden dort gebauten Modelle am Ende ihres Lebenszyklus stehen. Ein weiterer Stellenabbau ist Opel-Chef Hans Demant zufolge nicht geplant.

Der Absatz der Opel-Mittelklasse schwächelt seit Jahren. Derzeit werden in Rüsselheim jährlich rund 142 000 Autos gefertigt, für 180 000 ist das Werk ausgelegt. In diesem Jahr rechnet Opel nicht mit einer Belebung in diesem Segment und räumt ein, dass die 34 000 Einheiten des vergangenen Jahres 2007 wohl nicht erreicht werden. Laut Demant soll das Werbebudget für die Modelle Signum und Vectra deutlich erhöht werden. Neue Impulse soll auch der Export mehrerer Modelle in die USA bringen. Das gilt auch für eine Baureihe oberhalb des Vectra, die 2009 kommen soll. Zunächst wird Opel den Astra unter dem Label der Schwestermarke Saturn in den USA vermarkten, die aktuelle Vectra-Generation wird entgegen früherer Pläne nicht in die USA exportiert. (ar/sb) Letzte Änderung: 01.01.2007









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