Opel HydroGen4 beweist Alltagstauglichkeit
"Die Rückmeldungen, die wir von den Fahrern über die täglichen Erfahrungen mit Fahrzeug und Betankung erhalten, sind äußerst viel versprechend", sagte Dr. Lars Peter Thiesen, Leiter der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Einführungsstrategie für General Motors und Opel in Europa. Die Fahrzeuge seien sehr zuverlässig.
Seit Dezember 2008 fahren zehn HydroGen4-Fahrzeuge in Berlin als Beitrag von Opel zur Clean Energy Partnership (CEP). CEP ist ein vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwickelung gefördertes Projekt zur Demonstration der Alltagstauglichkeit von Wasserstoff als Kraftstoff für den Straßenverkehr. Der HydroGen4 basiert auf dem amerikanischen Chevrolet Equinox. Der mit Wasserstoff angetriebene Elektromotor leistet 73 kW/100 PS und ermöglicht 160 km/h Höchstgeschwindigkeit. Aus dem Auspuff des Zero-Emission-Vehicles kommt lediglich Wasserdampf.
Das Engagement von Opel im CEP-Projekt ist zugleich der europäische Teil des "Project Driveway" von GM, in welchem Privatpersonen und Industriepartner insgesamt mehr als 100 HydroGen4 weltweit zur Verfügung gestellt werden. Bis heute hat die vierte Generation von GM-Wasserstoff-Autos in Kundenhänden mehr als 1,1 Millionen Kilometer zurückgelegt, dabei gab es über 7400 Betankungsvorgänge.
Die Wahl Norwegens als Konferenz-Ort ist kein Zufall. Dort hat ein Konsortium zur Förderung von Wasserstoff als Kraftstoff im Herbst 2008 das HyNor-Projekt (Hydrogen Road of Norway) gestartet. Dabei soll ein 580 Kilometer langer "Hydrogen Highway" von Oslo bis Stavanger mit zahlreichen Wasserstoff-Tankstellen geschaffen werden. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 14.05.2009
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