Opel: Koch will Investoren eine Brücke bauen

Hessens Ministerpräsident Roland Koch hat ein eigenes Konzept für die Rettung von Opel erarbeitet. Das bestätigte Koch dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Danach soll der Staat einem privaten Investor für zwei oder drei Jahre das Risiko einer Pleite abnehmen.

Nach Informationen des Magazins hat er Vertreter der Commerzbank und der Deutschen Bank mit dem Management von Opel und General Motors zusammengebracht und einen Rettungsplan entworfen. Koch sagte: "Meine Vorstellung ist: Es sollte ein neues europäisches Opel-Unternehmen entstehen, an dem sich neben der bisherigen Mutter General Motors auch ein privater Investor beteiligt." Weil ein privater Investor aber keine Bank finde, die ihm den Einstieg finanziere, schlägt der hessische Ministerpräsident der Staat solle ihm eine Brücke bauen. Die ersten Anfragen von Investoren zeigten - so Koch -, dass dieses Projekt Chancen habe.

Das Sanierungskonzept, das Opel der Bundesregierung vorgelegt hat, ist nach Ansicht des hessischen Ministerpräsidenten "qualitativ wesentlich besser, als es in den vergangenen Tagen kolportiert wurde". Er habe den Eindruck, so Koch, dass "die Berater der Bundesregierung das Konzept durchaus für schlüssig halten". Es sei "eine gute Arbeitsgrundlage". (ar/Sm) Letzte Änderung: 14.03.2009









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