Opel setzt auf staatliche Bürgschaft

Sollte sich die Absatz- und Finanzkrise beim Mutterkonzern General Motors weiter verschärfen, will sich Opel um eine staatliche Bürgschaft bemühen. Das meldet die Online-Ausgabe des "Handelsblatt". Dem Bericht zufolge denkt die hessische Landesregierung darüber nach, dem Autobauer aus Rüsselsheim eine Bürgschaft über 500 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Auch die übrigen Bundesländer, in denen Opel Standorte hat, seien um Unterstützung gebeten worden.

General Motors warnte kürzlich vor der Insolvenz und hat Opel einen Sparkurs verordnet. Das 750-Millionen-Paket sieht auch eine Nullrunde für die Beschäftigten vor. Erst vor wenigen Tagen hatten sich Geschäftsführung und Betriebsrat von Opel an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und sie gebeten, sich für ein 40 Milliarden Euro umfassendes Kreditprogramm der Europäischen Investitionsbank für Europas Autoindustrie einzusetzen. (ar/jri) Letzte Änderung: 14.11.2008

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