Opel und Ford testen "Car-To X-Kommunikation" in Hessen
Diverse Hersteller, darunter Opel und Ford, gehören zu den federführenden Partnern des Projektversuchs und stellt Fahrzeuge sowie Technologie zur Verfügung. Die Erprobung unter realen alltäglichen Verkehrsbedingungen im Großraum Frankfurt am Main - die sich über einen Zeitraum von vier Jahren erstreckt - soll Ende des Jahres beginnen.
Bereits seit Anfang 2006 engagiert sich Opel auch bei der Zukunftsinitiative der Landesregierung für ein "Staufreies Hessen 2015". Das 2005 innerhalb dieser Initiative gestartete gemeinsame Projekt von Opel und Land mit dem Namen "DIAMANT" (Dynamische Informationen und Anwendungen zur Mobilitätssicherung mit Adaptiven Netzwerken und Telematik-Infrastruktur) soll einen geregelten Verkehrsfluss ermöglichen und so künftig ebenfalls zur Stauvermeidung beitragen.
V2V (Vehicle-to-Vehicle) steht für Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation. Mit der entsprechenden Technologie ausgerüstete Autos können miteinander kommunizieren und Informationen zum Beispiel über Position und Geschwindigkeit austauschen. Die Fahrer werden durch diesen automobilen "sechsten Sinn" frühzeitig gewarnt, wenn ein Fahrzeug sich im toten Winkel befindet, in einem nicht einsehbaren Bereich des weiteren Verlaufs der Fahrtstrecke steht oder sich aus einer anderen Richtung auf dieselbe Kreuzung zu bewegt. Der Vorteil: V2V setzt auf eine Technologie, die auf kostengünstigen, bewährten Komponenten basiert: Ein Mikroprozessor, GPS-Empfänger (Global Positioning System) und Wireless-LAN-Module sind nötig, um die Kommunikation zwischen den Fahrzeuge zu ermöglichen. So soll das System bereits bald zu erschwinglichen Preisen Einzug im Auto halten. (ar/os) Letzte Änderung: 25.05.2007
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