Opel-Werk Kaiserslautern bleibt vorerst bestehen

Das Opel-Komponenten-Werk in Kaiserslautern wird Medienberichten zufolge entgegen bisheriger Pläne von der Mutter General Motors vorerst nicht verkauft oder zerschlagen. Die "Automobilwoche" zitiert heute Personalchef Norbert Küpper mit der Aussage, die Kostensituation sei so weit entspannt, dass es keinen Zeitdruck mehr gäbe, einen externen Partner zu finden. Ein Joint Venture mit Magna Steyr oder ThyssenKrupp ist damit vorerst vom Tisch.

Im Werk Bochum sollen bis Ende 2007 noch etwa 300 Stellen abgebaut werden. Etwa 120 von Ihnen sollen über Outsourcing von der Lohnliste verschwinden. Insgesamt bezifferte Küpper die Zahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen in Bochum mit Abfindungsverträgen verlassen, auf 2900. Weitere Pläne zum Stellenabbau gäbe es im Rahmen des vereinbarten Zukunftsvertrages vor 2010 nicht. Insgesamt hat Opel dann zwischen 2005 und 2007 etwa 9000 seiner insgesamt 32 000 Stellen in den deutschen Werken abgebaut. (ar/sb) Letzte Änderung: 28.08.2006









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