ots.Audio: Baden-Württemberg will Vorreiter für emissionsfreie Mobilität werden Daimler AG und die EnBW Energie Baden-Württemberg starten Initiative "e-mobility Baden-Württemberg"


Anmoderation:

Am Golf von Mexiko droht ein Umweltdesaster, die Klimaerwärmung nimmt stetig zu und unsere Städte stehen bald vor dem absoluten Verkehrskollaps. Sogar die USA haben erkannt, dass es so nicht weiter gehen kann und so setzt sich Präsident Obama für eine radikale Wende in der Energiepolitik ein. In Baden-Württemberg wurden die Zeichen der Zeit schon länger erkannt. Und während alle Welt darüber redet, wurde heute in Stuttgart die Initiative "e-mobility Baden-Württemberg" vorgestellt. Die Daimler AG und die EnBW Energie Baden-Württemberg geben damit wichtige Impulse für die Elektromobilität im Land. Und wollen so nachhaltig und zukunftsweisend in die Region investieren, so Dr. Dieter Zetsche, der Vorsitzende der Daimler AG:

1. O-Ton Dr. Dieter Zetsche

Das Auto ist gebürtiger Baden-Württemberger, deswegen werden wir hier auch seine Zukunft gestalten. Eine angeblich schwäbische Eigenschaft spielt dabei aktuell eine ganz besondere Rolle, die Sparsamkeit. Ich kann Ihnen versichern, was den Verkauf betrifft, sind unsere Motoren bereits ziemlich schwäbisch. Aber über kurz oder lang wollen wir uns Emissionen ganz sparen. Und das geht nur mit dem Elektroantrieb. (0'25)

Mit der strategischen Partnerschaft setzen der Stuttgarter Autobauer und das Energieversorgungsunternehmen völlig neue Maßstäbe. Denn in Ergänzung zu bereits bestehenden "e-mobility-Projekten" ist die neue Initiative bewusst auf Vielfalt ausgerichtet. Rund 200 Fahrzeuge der Marken smart und Mercedes-Benz wird Daimler im Rahmen von "e-mobility Baden-Württemberg" einsetzen, alle entweder mit Batteriebetrieb oder Brennstoffzelle ausgerüstet. Für den Vorstandsvorsitzenden der EnBW Energie Baden-Württemberg, Hans-Peter Villis, ein wichtiges Signal für die Mobilität von Morgen:

2. O-Ton Hans-Peter Villis

Der Sprung von der technologischen Umsetzbarkeit zur Marktakzeptanz wird jedoch nur gelingen, wenn einerseits das Angebot von Elektrofahrzeugen vorhanden und attraktiv ist. Dafür steht Daimler. Und wenn andererseits die Ladeinfrastruktur ausgebaut und im Ergebnis zukünftig flächendeckend zur Verfügung steht. Hierfür steht die EnBW. (0'18)

Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus begrüßte die Initiative ausdrücklich als klares Bekenntnis der Wirtschaft zum Standort. Er sieht in der Partnerschaft von Daimler und EnBW einen Fingerzeig für nachhaltiges Wachstum im Land.

3. O-Ton Stefan Mappus

Dem Land bietet sich damit eine Möglichkeit, erneut Maßstäbe im weltweiten automobilen Wettbewerb zu setzen. Ich werte dieses Engagement als klares Bekenntnis zum Standort, aber vor allem zur Zukunftsfähigkeit dieses Standorts. Wir wollen gemeinsam zeigen, Baden-Württemberg steht auch in Zukunft bei der Weiterentwicklung der Automobilität ganz vorne. Und deshalb bauen wir auf Zukunftstechnologien. Deshalb freue ich mich ganz besonders über das, was wir am heutigen Tage gemeinsam vorstellen können. (0'30)

Voraussetzung für eine zügige Verbreitung der Elektromobilität mit Batterie oder Brennstoffzelle ist neben Bezahlbarkeit und Alltagstauglichkeit der Produkte vor allem auch eine möglichst flächendeckende Infrastruktur aus Stromladestationen und Wasserstofftankstellen. Aufgrund der umfassenden Erfahrungen in den jeweiligen Bereichen ergänzen sich die beiden Partner geradezu ideal, betonte Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche:

3. O-Ton Dr. Dieter Zetsche

Generell lautet unsere Devise, wir lassen uns nicht vom Wandel treiben, wir gestalten ihn. Daimler will und wird der Motor für nachhaltige Mobilität sein. Eine Voraussetzung hierfür ist das konzertierte Zusammenspiel mit Energieversorgern, Wissenschaft und Politik. In der Summe macht die Initiative dreifach Sinn: Sie ist ein Beitrag zum Schutz des Klimas, sie ist ein Beitrag zur Zukunft des Automobils und sie ist ein Beitrag zur Zukunft der Region Baden-Württemberg. (0'29)

Abmoderation:

In Stuttgart haben die Daimler AG und die EnBW Energie Baden-Württemberg heute eine strategische Partnerschaft zur Elektromobilität in Baden-Württemberg gestartet. Mit der Initiative "e-mobility Baden-Württemberg" sollen Marktakzeptanz und Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen kundenfreundlich umgesetzt werden.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Stuttgart (ots) Letzte Änderung: 18.06.2010









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