Paris 2010: Audi präsentiert offenen E-tron
Der Audi E-tron Spyder mobilisiert 650 Newtonmeter Drehmoment durch den Diesel und zusätzliche 352 Nm beim Beschleunigen durch die beiden Elektromotoren. Das Drehmoment wird zwischen linken und rechten Rädern an beiden Achsen bedarfsgerecht verteilt. Durch die optimale Gewichtsverteilung von 50 : 50 soll der E-tron Spyder das Fahrverhalten eines Gokarts bieten. Das auf 20-Zoll-Rädern rollende Fahrzeug hat einen EU-Normverbrauch von lediglich 2,2 Litern Diesel und entsprechende CO2-Emissionen von 59 Gramm je Kilometer. Zudem kann der offene Sportwagen mit seinem Elektroantrieb auch Strecken von bis zu 50 Kilometern rein elektrisch und damit völlig emissionsfrei zurücklegen. Dies ist bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h möglich.
Wichtige Funktionselemente von Chassis und Fahrzeugkörper sind in Karbon ausgeführt. Hinter den Sitzen finden sich zwei nach hinten flach abfallende Hutzen, die auch die Öffnung für das TDI-Aggregat und die angedeuteten Kühllamellen der Motorabdeckung flankieren. Sie nehmen auch die unsichtbaren Überrollbügel auf, die im Notfall in Millisekunden nach oben schießen und sich dabei arretieren.
Charakteristisch für das Konzept des Audi E-tron Spyder ist der fast vollständige Verzicht auf Schalter und Komponenten wie das Zündschloss. Statt des klassischen Kombiinstruments verfügt die Studie über ein großes Display mit integrierten MMI-Funktionen und einen beim Start aus der Mittelkonsole ausfahrenden Wählhebel für das Automatikgetriebe. Die Klimabedieneinheit befindet sich rechts neben dem Lenkrad; das Display informiert über Temperatur und Ventilation. Genutzt wird das System über ein berührungsempfindliches Bedienfeld. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 30.09.2010
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