Peking 2010: Excellenz verfeinert für neuen Maybach
Mit einem größeren Kühlergrill, beiter wirkenden Stoßfängern, einer neuen Motorhaube und einem Vier-Augen-Gesicht wirken die neuen Maybach jetzt von vorn breiter, was besser mit der Länge von 5,70 oder 6,20 Metern harmoniert. In die äußeren Lufteinlässe wurde das LED-Tagfahrlicht intergriert, was die Breite noch einmal hervorhebt. Die "Basismodelle" rollen auf 19-Zoll-Speichenrädern in Titansilber mit 21 Speichen. Für die S-Versionen werden 20-Zoll-Räder mit zwölf Speichen eingesetzt.
Aber auch bei den Rädern wird es sicher kaum eine Grenze für die Individualisierung geben. Denn genau davon lebt eine handwerklich arbeitende Marke wie Maybach: Kaum etwas ist unmöglich. Das gilt besonders für den Innenraum und dessen Ausstattung. Was immer Komfort verbessert, schön und teuer ist oder auf den Infotainmen-Schiene heute machbar ist, kann in den Maybach finden, wenn es nicht schön im Serienumfang enthalten ist.
Der Zwölf-Zylinder-Motor der S-Modelle hat jetzt 13 kW / 18 PS dazugewonnen und leistet nun 464 kW / 630 PS. Dabei sank der Verbrauch (Durchschnitt nach EU-Norm) auf 100 km von 16,4 Litern auf 15,8 Liter und der Ausstoß an Kohlendioxid sank von 383 Gramm pro Kilometer auf 350 g/hm. Die Leistung der "Basismodelle" blieb unverändert; der Verbrauch sank von 15,9 Liter auf 15 Liter pro 100 km. Die rund 2,8 Tonnen schweren Autos beschleunigen mit Werten um fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die S-Varianten werden nicht bei 250 km/h abgeregelt. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 22.04.2010
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